HARALD WEILER REGISSEUR

Barfoot bet an'n Hals

von S.Sinclair und A. McCarten

Ohnsorg Theater Hamburg
Premiere: 12.11.2016
Regie: Harald Weiler
Bühne: Katrin Reimers
Kostüme: Christine Jacob
Choreografie: Jessica Neumann
Besetzung
  • Oskar Ketelhut (Norbert)
  • Frank Grupe (Willy)
  • Tobias Kilian (Gernot)
  • Robert Eder (Carsten)
  • Peter Kaempfe (Burkhard)
  • Tino Führer (Sören)
  • Erkki Hopf (Michi / Berni)
  • Birte Kretschmer (Susanne)

NDR 90,3, 14.11.2016

Glückwunsch an Regisseur Harald Weiler für eine wirklich gelungene Inszenierung! Kinners, was hat er die Puppen tanzen lassen.

SAT.1 Regional, 17.11.2016

Bild Hamburg, 14.11.2016

Saukomische Adaption. Ein Hit. Wirklich sehenswert.

Hamburger Morgenpost, 15.11.2016

(…) Jubel bis die Hüllen fallen. Sechs strippende Kumpel begeistern bei „Barfoot bet an’n Hals“ im Ohnsorg-Theater … Als Strip-Ensemble „Reinbek Rackers“ bringen sie … die Stimmung im Saal zum kochen. Jubel, Gelächter und Gekreische am Premierenabend – bis die letzten Hüllen fallen

(…) In der pointengespickten Inszenierung von Regisseur Harald Weiler

(…) Hinreißend komödiantisch kämpfen sie als Möchtegern-Chippendales gegen Selbstzweifel, Bierbauch und Steifheit in den Gliedern. Highlight ist ihr Auftritt als „Reinbek Rackers“: Kerle, „naturbelassen und gefühlsecht“, die mit dem Mut der Verzweiflung eine charmant-freche Stripper-Nummer abziehen – das gibt Standing Ovations.

Die Welt, 15.11.2016

(…) Liebenswerte Verlierer wagen den Strip ihres Lebens

(…) Wir lachen, schmunzeln, sind nachdenklich und gerührt und fühlen mit sechs Kerlen, die alles geben wollen, um aus dem Alltagstrott oder dem Schlamassel ihres miesen Lebens herauszukommen

(…) Begeisterungsstürme und „Zugabe!“-Rufe nach der Strip-Show von Verlierern, die sich am Ende als große Gewinner erweisen

(…) In der „Endlagerstelle für hoffnungslose Fälle“, in der Wartezone 38 des Arbeitsamtes (von Katrin Reimers stammt das fabelhafte Bühnenbild), treffen sich Individuen der Spezies Mann, alle weit weg vom Idealbild des Adonis, um auszubaldowern, wie sie an Geld kommen. In einer verzweifelten Mutprobe wollen sie die weltberühmte Stripper-Show der „Chippendales“ imitieren. Warum sollte es nicht auch ihnen gelingen, weibliches Publikum in Ekstase zu treiben? Es klappt

(…) Regisseur Harald Weiler hat mit viel Gespür für Timing, für feine Nuancen in der Charakterisierung der Losertruppe, mit Respekt bei aller Komik so inszeniert, dass keiner der tollen Typen zum Gespött wird. Nicht mal Michi, ein verklemmtes Kerlchen mit unsäglichen Kräuselhaaren. Erkki Hopf liefert hier ein wundervolles Kabinettstück der nonchalanten Selbstverleugnung. Alle, wirklich alle aber, sind großartig. Bravo!